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ASCHAFFENBURG
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Die Landwehrartillerie begrüßte König Ludwig II. mit 101 Salutschüssen, als er am Nachmittag des 20.
November 1866 in den Bahnhof von Aschaffenburg einfuhr. Eskortiert von einer berittenen Ehrengarde
begab sich Allerhöchstderselbe in einer offen vierspännigen Equipage zum Schloss Johannisburg, wo er
das Königsappartement bezog, in welchem zuvor bereits sein Großvater, Ludwig I., Quartier nahm.
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Tags darauf stand ein Besuch des städtischen Krankenhauses und des Militärhospitals auf dem Programm,
wobei alle Verwundeten, ob Preuße, Bayer oder Österreicher, einen Dukaten erhielten. Den 22. November
verbrachte der König am großherzoglichen Hof von Hessen-Darmstadt und besuchte am Abend die Oper
„Die Afrikanerin“ von Giacomo Meyerbeer, bevor am darauffolgenden Tage ihm der Großherzog wiederum
einen Gegenbesuch in Aschaffenburg abstattete. Bei dessen Abreise begleitete ihn Ludwig II. bis nach Darmstadt,
sodass aufgrund Seiner Abwesenheit der an diesem Abend geplante Ball abgesagt werden musste. Am 24. November
setzte der, immer noch unter Fieber leidende, König seine Frankenreise fort und begab sich nach
Würzburg.
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