JAGDHAUS  BLECKENAU
ehemals königliches Jagdhaus in der Bleckenau
Das, etwa eine Stunde hinter Hohenschwangau, im Tal der Pöllat gelegene Schweizerhäuschen in der Bleckenau (1167 m) war bereits während der Kronprinzenzeit Ludwig II. ein gern aufgesuchtes Ausflugsziel.
König Maximilian II., Ludwigs Vater, ließ 1849 in der Blöckenau dieses Schweizer Haus, die heutige Berggaststätte, bauen, um seiner Frau, Königin Marie, eine Freude zu bereiten. Die Hohenzollernprinzessin aus Berlin war eine exzellente Bergsteigerin und nahm ihre Söhne Ludwig und Otto, beide mit Stock und Rucksack ausgerüstet, gern mit zu ihren oft tagelangen Wanderungen in den Bergen der Ammergauer Alpen. Auf mehreren Wanderwegen ab Hohenschwangau oder Tegelberg Bergstation ist die Bleckenau bequem zu Fuß bzw. mit dem Bus auf entweder asphaltierten oder verkehrsfreien unbefestigten Fahrwegen erreichbar. Zur etwa eine Stunde entfernten Jägerhütte ließ sich Ludwig II. von Bayern mit einer Sänfte herauftragen, währenddessen sein Vater Max II. das Pferd bevorzugte.

 

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