Am 8. Juni 2006 wurde im Bayerischen Fernsehen um 20:15 Uhr die allwöchentliche Sendung „LaVita“ ausgestrahlt,
die es sich dieses Mal zur Aufgabe gemacht hatte, über die Spuren König Ludwigs II. im heutigen Bayern zu
berichten. Dabei stieß man über meine Internetpräsenz auf meine Person und kontaktierte mich diesbezüglich
noch im April diesen Jahres. Nach zwei Vorgesprächen in Starnberg mit dem verantwortlichen Regisseur Lutz
Neumann wurde der Aufnahmetermin für ein Wochenende Ende Mai festgelegt. Es war für mich sehr erstaunlich
und vollkommen unerwartet, dass das Bayerische Fernsehen an mich herantrat – dementsprechend unerfahren war
ich in der Abfolge der bevorstehenden Dreharbeiten und zudem äußerst gespannt und neugierig, was mich
erwarten würde.
1. Drehtag:
Am frühen Samstag Vormittag, den 20. Mai 2006, fuhren wir – Regisseur Lutz Neumann, Kameramann Michael
Maylandt, Tontechniker John Conolly, Assistent Dieter Sudau und meine Wenigkeit – mit dem Kleinbus des BR zum
Walchensee, um mit der Arbeit zu beginnen. Es wurde an mehreren Drehorten gefilmt, wobei die ersten sechs
Aufnahmen auf dem Weg zum Altlacher Hochkopf am Walchensee gemacht wurden:
- Richard-Wagner-Gedenkstein in Altlach
- Forststraße in der Nähe einer Holzhütte
- zwei Wanderszenen (Nahaufnahmen der Fußbewegung) nahe eines Wasserfalls
- Forststraße in der Nähe des Wasserfalls
- vertonte Wanderszene auf dem letzten Teilstück des Weges mit herrlichem Blick auf die Bergwelt
- erste Sprechszene direkt unterhalb der Hochkopfhütte auf einem Baumstamm sitzend
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Richard-Wagner-Gedenkstein (Foto: IE)
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Holzhütte an der Forststraße (Foto: IE)
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R-W-Gedenkstein (Foto: BR)
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Nahaufnahme der Fußbewegung (Foto: BR)
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Wanderszene (Foto: BR)
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Wanderszene am Wasserfall (Foto: BR)
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Vor der ersten Sprechszene, bei der ich zuvor von John mittels ansteckbarem Mikrofon vertont wurde, war ich
dementsprechend aufgeregt, doch alle Beteiligten vom Team sprachen mir Mut zu und waren auch sonst äußerst
liebenswürdig und nach Abschluss der Szene des Lobes (Danke Dieter, auch für die schönen Backstage-Fotos),
sodass diese Aufnahme (auch zu meinem Erleichtern) nicht wiederholt werden musste.
Oben an der ehemals königlichen Hütte angekommen, warteten auch schon die nächsten Aufnahmen auf mich, die
sowohl an der Giebelseite der Hütte mit herrlichem Blick zum Wettersteingebirge, als auch bei den Grundmauern
der einstigen Nebengebäude und im Inneren der Hütte gedreht wurden. Bei der Sprechszene am Rundweg um den Hochkopf
mit Blick auf den Walchensee und den darüber thronenden Herzogstand, welcher ein vielbesuchter Ort Ludwigs II. war,
wurde ich das erste Mal gewahr, wie schwierig es mitunter sein kann, Kamera, Akteur und vor allen Dingen den Ton
(Danke John) aufeinander abzustimmen: zu frühes oder generelles vom Mikrofon abgewandtes Sprechen, zu frühe oder zu späte
vereinbarte Halteposition vor der Kamera etc. Da ist es zuweilen unvermeidbar, mehrere Wiederholungen vorzunehmen,
um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.
- zweite Sprechszene vor den Grundmauern der einstigen Nebengebäude (Eiskeller)
- Wanderszene (Fußnahaufnahme) an den Fundamentresten der einstigen Stallungen
- Giebelseite der Hütte mit herrlichem Blick zum Wettersteingebirge
- dritte Sprechszene an der Giebelseite der Hütte
- Wiederholung der statischen Szene am Geländer (Giebelseite der Hütte)
- vierte Sprechszene am Rundweg um den Hochkopf mit Blick auf den Walchensee und zum Herzogstand
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Hochkopfhütte (Foto: IE)
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Geländer an der Hüttengiebelseite (Foto: IE)
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Ankunft an der Hochkopfhütte (Foto: BR)
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Sprechszene vor der Hochkopfhütte (Foto: BR)
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Blick zum Wettersteingebirge (Foto: BR)
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Hochkopf-Rundweg (Foto: BR)
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Im Laufe der Außenaufnahmen gesellten sich einige Mitglieder der DAV-Sektion Vierseenland dazu, die uns das
Filmen im Inneren der Hütte erst ermöglichten und Kaffe und Kuchen zur Stärkung bereithielten. Im Vorfeld hatte
Regisseur Lutz N. – der im Übrigen sehr engagiert war und wahren Enthusiasmus und Begeisterung versprühte, der
auf mich äußerst ansteckend wirkte (Danke Lutz) – geklärt, dass an jenem Wochenende die Hütte zugänglich sein würde.
- schwarzer Kachelofen aus der Zeit Ludwigs II. im heutigen Schlafraum der Hütte
- Ablage des Rucksacks und meiner Kopfbedeckung im heutigen Wohn- und Esszimmer der Hütte
- fünfte Sprechszene im Wohnzimmer vor den an der Wand hängenden Bildern der königlichen Familie mit Beschreibung der Hochkopfhütte
- originale Überbleibsel (Fensterläden mit Ornamenten und verzierte Wandverkleidungen) im Flur der Hütte
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schwarzer Kachelofen in der Hütte (Foto: IE)
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Kachelofen - Detail (Foto: BR)
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Hüttenstube mit Ludwig-Bildern (Foto: BR)
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Hochkopfbericht aus dem Jahre 2004 (Foto: IE)
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Mittlerweile hatte es zu regnen begonnen und eine kurze Szene mußte noch aufgenommen werden, die jedoch
wettermäßig mit den vorherigen Aufnahmen harmonieren mußte. Michael und Lutz fanden rasch eine geeignete
Lösung, indem die Kamera auf einem Plateau unter einem schützenden Baum postiert wurde, der die Regenfäden
„unsichtbar“ werden ließ. Besonders beeindruckt war ich von Michaels Kameraarbeit (Danke Michael) –
selten habe ich jemanden so hochkonzentriert, voller Elan und stets auf hundertprozentige Perfektion bedacht,
arbeiten sehen!
- Betreten des Hauses inkl. Begrüßung (sechste Sprechszene) der davor sitzenden DAV-Mitglieder
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Betreten der Hochkopfhütte (Foto: BR)
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herrlicher Blick auf die Bergwelt (Foto: BR)
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Nach dieser letzten Aufnahme brachten wir beinahe trockenen Fußes alle Drehutensilien zum Standort des
BR-Kleinbusses zurück und traten die Fahrt ins Tal an. Mein Vorschlag, im Gasthof Klosterbräu in Schlehdorf
am Kochelsee einzukehren, wurde freudig entgegengenommen – in selbigem Gasthof hatte Ludwig II. dereinst zwei
Zimmer gemietet und genoß vom Balkone den Blick zum Herzogstand, den wir kurz zuvor noch vom Hochkopf erblicken
konnten. Der Himmel war auf unserer Fahrt nach Schlehdorf wolkenverhangen und es regnete immer wieder
schauerartig. Als wir jedoch den Rückweg gen Starnberg antraten, änderte sich die Wetterlage zu unseren
Gunsten und die Sonne zeigte sich zuweilen zwischen den Wolken. Gegen 20 Uhr erreichten wir schließlich
Leoni am Starnberger See und begaben uns durch den Schloßpark gehend zu jener Stelle, an der das Kreuz
zum Gedenken an Ludwig II., der hier auf mysteriöse Art und Weise zu Tode kam, Aufstellung fand. Da bis
zum Sonnenuntergang noch eine geraume Zeit verstreichen sollte, drehten wir derweilst am Treppensims vor
der etwas höher gelegenen Votivkapelle:
- siebte Sprechszene über den Tod Ludwigs II. und meine Ziele
- Aufnahme des Sees von der Votivkapelle aus
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siebte Sprechszene vor der Kapelle (Foto: BR)
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Votivkapelle (Foto: BR)
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Aufnahme des Sees (Foto: IE)
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Aufnahme vor der Votivkapelle (Foto: IE)
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Gedenkkreuz mit Sonnenuntergang (Foto: IE)
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Gedenkkreuz und Totenleuchte (Foto: IE)
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Ungewöhnlich und fast mystisch war der plötzlich aufkommende starke Wind, der jedoch der Szene in der Nähe des
Sterbeortes Ludwigs II. eher zu- denn abträglich war. Verblüffend war auch jene Aufnahme, die kurz danach
entstand, als ich beim Herunterschreiten der Treppe gefilmt wurde: an der Treppenmauer warf die von Königin
Marie dereinst aufgestellte Totenleuchte einen beeindruckenden riesigen Schatten in der Form eines Kreuzes,
ähnlich dem des Gedenkkreuzes im Wasser. Danach folgten die geplanten Aufnahmen am Ufer des Sees. Hierbei
wurden insbesondere Nahaufnahmen meiner Augen gemacht; eine Idee zur Verwendung dieser Sequenz schwebte Lutz
schon im Geiste vor: die Überleitung von meinen Augen zu denen des Königs.
- Nahaufnahme meiner Augen mit Spiegelung des Sees darin
- Gedenkkreuz im See
- Schlussszene mit Vorüberschreiten am Kreuz
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Treppe zur Totenleuchte (Foto: IE)
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Votivkapelle am See (Foto: IE)
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Schatten der Totenleuchte (Foto: BR)
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Augennahaufnahme mit Überblendung (Foto:BR)
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Als ich die von Fachleuten bezeichnete „Banane“ – im Prinzip ein Vorwärtsgehen mit einem leichten Bogen –
gehen sollte, bemerkte Lutz, dass in jenem Moment, als ich auf das Kreuz im See zuging, drei schwarze Raben
über meinem Haupte kreisten, die dieser Szene eine besondere Mystik verliehen. Auch der Sonnenuntergang tat
sein Übriges, um den Himmel und den See in unzählige Farben zu tauchen und dem anstrengenden doch wundervollen
Tag einen unvergeßlichen Abschluß zu bescheren.
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Starnberger See bei Dämmerung (Foto: BR)
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Vorüberschreiten am Gedenkkreuz (Foto: BR)
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am Ufer des Starnberger Sees (Foto: SD)
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Fernsehteam am See (Foto: IE)
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Besprechung der nächsten Aufnahme (Foto: IE)
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Aufnahmen am Starnberger See (Foto: IE)
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Instruktionen vor der Aufnahme (Foto: SD)
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Aufnahme der letzten Szene (Foto: SD)
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2. Drehtag:
Am Nachmittag dieses, auf Sonntag, den 21. Mai 2006, angesetzten Drehtages erwartete ich die Herren vom BR
(bis auf Dieter, der sich am Vorabend schon von mir verabschiedete) in meiner kleinen bescheidenen Starnberger
Wohnung, da auch hier weitere Aufnahmen folgen sollten. So wurde beispielsweise ein passendes Bildnis des Königs
gesucht, um den Übergang von meinen zu seinen Augen erzeugen zu können. Nach einigen Kamerapositionswechseln
erschien letztendlich das Konterfei Ludwigs II. auf der einzigartigen Publikation "König Ludwig II. in der
Bergeinsamkeit von Bayern & Tirol" als das geeignetste für diese Szene.
- Nahaufname der Augen Ludwigs II. mithilfe eines Buches
- Ludwig-Devotionalien (bewegte Szene)
- Gegenstände aus meiner Sammlung (bewegte Szene)
- bewegte Szene vor dem Computer sitzend an meiner Webseite arbeitend
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heimischer Computerarbeitsplatz (Foto: BR)
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Ludwig-Devotionalien (Foto: BR)
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Um etwas von meinem Inventar zeigen zu können und den Raum zugleich größer wirken zu lassen, filmte Michael einige Ludwig-Devotionalien, die hinter der Glastür
einer Vitrine aufbewahrt werden, sodass man auch die dem Möbel gegenüber an der Wand hängenden Bildnisse und die
Beförderungsurkunde mit der originalen Unterschrift Ludwigs II. erblicken konnte, alldieweil ich durch das Bild
lief, um der Szene etwas Bewegung zu geben. Gleiches geschah auch bei der zuvor erfolgten Aufnahme einer Gruppe
von Sammlerstücken, zu denen ich die zuvor von ihrem Platz entfernte Silvester-Rakete mit dem Bildnis Ludwigs II.
wieder an ihren bestimmten Aufbewahrungsplatz stellte. Regisseur Lutz Neumann wünschte sich noch eine Aufnahme,
in der man mich vor dem Computer sitzend an meiner Webseite arbeiten sieht, was ausnahmsweise leicht umzusetzen
war.
Eine besondere Herausforderung waren für mich jegliche Sprechaufnahmen – eine letzte solche sollte ich an
diesem Tage, auf meinem aus der Rokokozeit stammenden goldenen Armlehnsessel, bewältigen.
- achte Sprechszene über meine persönliche Beziehung zu Ludwig II. und bewegende Hintergründe
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letzte Sprechszene in der Wohnung (Foto: BR)
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Gegenstände aus meiner Sammlung (Foto: BR)
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Mit dieser letzten Szene in meinen heimischen Gemäuern endeten diese beiden hochinteressanten Drehtage –
ich kann wahrlich nicht bestreiten, dass ich ein wenig wehmütig war, dass diese aufregende Zeit bereits vorbei war,
wenngleich auch erleichtert, alles zur Zufriedenheit der Herren erledigt zu haben.
Ich war positiv erstaunt, dass man mit diesem kurzen Beitrag von 5 Minuten Ludwig II. nun endlich einmal mehr Respekt zollte und sein Leben
weitestgehend „nüchtern“ und ohne die üblichen Klischees und Vorurteile aufzuzeigen versuchte. Die
Unvoreingenommenheit und die wachsende Begeisterung der BR-Herren für dieses Thema beeindruckte mich sehr.
Auch wurde die (viel zu) viel diskutierte angebliche und nie nachgewiesene, sondern lediglich nur vermutete Homosexualität
Ludwigs II. mit keinem Wort erwähnt oder danach gefragt, was sehr erfreulich war, zumal sich die Fernsehreihe
„laVita“ in erster Linie mit den Menschen hinter einem gewissen Thema beschäftigt; über Details können sich die
Zuschauer an anderer Stelle informieren.
Die Arbeit vor der Kamera ist nicht vordergründig meine Passion (da gibt es ausgebildete Geeignete, und frei zu reden ist bei weitem nicht so einfach, wie
man zuweilen glaubt), wenngleich diese Aufnahmen sehr interessant und amüsant, doch zugleich auch anstrengend
waren – auf jeden Fall war es eine selten schöne Erfahrung, die mir „im Dienste“ des Königs beschert war. Wenn ich
somit ein wenig von dem Gefühl und meiner eigenen Begeisterung für König Ludwig II. in die Öffentlichkeit
hinaustragen konnte, um auch anderen zeigen zu können, welch ein wunderbarer Monarch, Mensch und Genie Ludwig II.
war, so ist dem einstigen bayerischen Monarchen, als auch mir in meiner Bescheidenheit, durchaus gedient – ohne
jeglichen Zweifel würde ich mich wieder mit großer Freude dafür verwenden!
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Lutz N., Michael M. und John C. (Foto: IE)
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Abspann der Sendung (Foto: BR)
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Mein besonderer tiefer und aus dem Herzen kommender Dank gilt dem gesamten Filmteam für ihre Liebenswürdigkeit,
die perfekte Arbeit und unendliche Geduld.
Vielen Dank Lutz, Michael, John und Dieter, dass ihr dabei wart, ich hätte mir kein besseres Team vorstellen können.
Indirekt auch aufrichtigen Dank für die netten Kontakte und Begebenheiten (Bayern2 etc.), die durch diese Sendung
entstanden.
Unbekannterweise auch ein großer Dank an Ludwig Roll, der für den Schnitt verantwortlich zeichnete und
einen äußerst gelungenen Beitrag „zauberte“.
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Informationen:
Sendetermin: 8. Juni 2006, 21:20 Uhr, Bayerisches Fernsehen
Beitragsdauer: 5 Minuten
Regie: Lutz Neumann
Kamera: Michael Maylandt
Ton: John Conolly
Assistenz: Dieter Sudau
Schnitt: Ludwig Roll
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Copyright der Photographien:
SD= Sudau Dieter (Digitalkamera)
BR = Bayerisches Fernsehen (Momentaufnahmen)
IE = Ivonne Ebersbach (Konica-Digitalkamera)
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Copyright@ Juli 2006 by Ivonne Ebersbach, Starnberg
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