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Nach dem Entwurf des Architekten Francois Cuvilliés d.Ä. wurde das „schönste Rokokotheater der Welt“ zwischen
1751 und 1753 in der Residenz München erbaut. Das ab 1795 der Öffentlichkeit zugängliche Theater wurde für
Ludwig II. eine Art fürstliches Privattheater, in welchem insgesamt 209 Separatvorstellungen stattfanden. Von
der reich geschmückten Fürstenloge aus beobachtete der König im menschenleer scheinenden Theater das Geschehen
auf der Bühne, vornehmlich
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Wagner-Opern und Stücke aus der Geschichte Frankreichs, und erklärte dem Intendanten Ernst von Possart:
„Ich kann keine Illusion im Theater haben,
solange die Leute mich unausgesetzt anstarren und mit ihren Operngläsern jede meiner Mienen verfolgen. Ich will
selbst schauen, aber kein Schauobjekt für die Menge sein.“ Heute wird das Residenztheater, das nach der
Zerstörung im 2. Weltkrieg originalgetreu wieder errichtet wurde, für besondere Veranstaltungen genutzt und
kann besichtigt werden.
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