Im 1826 vom Lithographen und Maler Johann Falger erbauten Haus, dem Gasthof Post, richtete sie sich eine
Sommerresidenz ein und erhielt 1876 dieses als Hinterlassenschaft des Erbauers.
Kurz nachdem dies 1877 in Reutte beurkundet wurde, ließ sie es für „eine ungeheure Summe“ vom Baumeister
Heel umbauen. Die wohl bekannteste Photographie von Elbigenalp ist jene von 1867, welche die Königin-Mutter
zusammen mit ihren Söhnen Ludwig und
Otto an einem Tisch im Landhaus sitzend zeigt. Die Körperhaltung des
Königs zeigt deutlichen Unwillen, denn das Zusammensein mit Mutter und Bruder ist „
nicht immer unterhaltend“,
wie er es formulierte. Ludwig liebte Tirol, was auch seine häufigen Aufenthalte im
Gasthof zum Schluxen, am
Fernstein, in
Reutte, Imst, Brennbichl und vielen anderen österreichischen Orten belegen:
„
Eine wahre Wohltat sind mir diese Ritte in der so frischen kräftigenden Gebirgsluft........ wundervoll ist
es in Gottes freier Natur, eine erhebende Wohltat für den Menschen.“