„LUDWIG  II. - GLANZ  UND  ENDE  EINES  KÖNIGS“
Ludwig II. – Glanz und Ende eines Königs
Mit dem Leichenzug für den toten König Ludwig II.(O.W.Fischer) beginnt dieser außergewöhnliche Film, erzählt jedoch in einer Rückblende die Lebensgeschichte des einzigartigen bayerischen Königs. Schon kurz nach seinem Regierungsantritt 1864 wendet sich Ludwig II. den Künsten zu und holt den Tonkomponisten Richard Wagner (Paul Bildt), den er fortan fördert, nach München.
Regie: Helmut Käutner, Deutschland 1954, 110 min
Die politischen Geschäfte überlässt er schon bald weitestgehend seinen Ministern und Fürst Bismarck (Friedrich Domin), sucht Zuflucht und Ablenkung in der Bautätigkeit und lässt die Schlösser Neuschwanstein, Herrenchiemsee und Linderhof entstehen. Sein Bruder Otto (Klaus Kinski) verfällt dem Wahn, die Verlobung mit seiner Cousine Sophie (Marianne Koch) wird gelöst und schließlich auch seinen Regentschaft durch die preußische Vorherrschaft eingeschränkt. Allein seine Jugendfreundin und Seelenverwandte Sisi, Kaiserin von Österreich (Ruth Leuwerik) versteht ihn. Seine Minister jedoch sehen in der zunehmenden Verschuldung des Monarchen die Gefährdung ihrer Posten, entmündigen ihn kurzerhand und stellen ihn in Schloss Berg unter Aufsicht des Psychiaters Dr. Gudden (Robert Mayn). Die Tragödie nimmt ihren Lauf ..... – Für die Aufnahmen zum Film wurde an Originalschauplätzen in den Schlössern und der Münchner Residenz gedreht, das Tischlein-deck-dich in Schloss Herrenchiemsee instandgesetzt und die goldene Kutsche originalgetreu nachgebaut.

 

 Ludwig II.-Forschung
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 Peter Gloswasz
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