Du Steinjuwel in stillen Tales Gründen,
Tu auf die Pforten, laß den König ein!
In seines Herzens unverstandner Pein
Will er, der Einsame, hier Tröstung finden!
Ein linder Hof von zauberhaftem Schein
Aus Kerzen, Blumen läßt den Schmerz vermünden;
Viel Schemen sind, galante Zeit zu künden,
Der Phantasie zu Gast in bunten Reihn, -
Und Träume süß, erblüht ihn zum Gewinne
Aus stillen Stunden, fern der Menschenrotte
Umgaukeln hold des Königs düstre Sinne;
Er thront in Einsamkeit gleich einem Gotte,
Und sinnend, wie dem Schicksal er entrinne,
Wird ihm das Schloß, die Welt zur blauen Grotte.