Du hebst dich wie ein Märchen aus den Fluten
Des Sees und grüßest den Beschauer,
Und um dich her wie eine grüne Mauer
Recht steil der Wald sich in die Abendgluten;
Es flirrt in tausend Scheiben wie ein Schauer
Der Sonne Glanz, sie scheint sich zu verbluten,
Die letzten Strahlen, die noch zärtlich ruhten
Im goldnen Innern, starben wie in Trauer;
Sie sahen einst den König träumend stehen
Wie mit dem Abendstern er Zwiesprach tauschte, –
Ob er geahnt sein baldiges Vergehen?
Und während ihn Unendlichkeit umrauschte,
Die Sphärenharmonien der Himmelshöhen,
Stand er allein – nur seine Seele lauschte.