Als in Edens schönem Garten
Adam ging für sich allein,
War es ihm, als müßt er warten
Schon auf die Gefährtin sein;
Denn was ist die Pracht der Erde,
Die dem Auge sich erschließt,
Wenn kein liebender Gefährte
Voller Freude mitgenießt?
Laß ein Schloß mit tausend Zimmern
Wunderherrlich dir erbaun,
Goldne Teller mögen schimmern,
Perlen, herrlich anzuschaun,
Durch des stillen Königs Seele
Klingt das Weh der Einsamkeit,
Denn er fühlt, daß etwas fehle,
Was ihn von sich selbst befreit...