Sei gesegnet, junger König
Franz Graf Pocci (1864)

Sei gesegnet, junger König.
Deine Krone ist umwunden
Mit dem Kranze weißer Rosen,
Den die Engel selbst gebunden.

Ringsum grüßet Dich der Frühling
Und den Mai hast zum Genossen
Deines Thrones Du; aus Purpur
Läßt er Blumenschmuck Dir sprossen.

Heil´ger Jugend reine Weihe
Hat gekrönt Dich; o bewahre
Dieses Kleinod – eine Macht ist´s –
Mehr, als der Erfahrung Jahre...


Quelle: Girrbach, Wilhelm: Das Buch Ludwig. München, 1986

 

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