Der Berliner Schriftsteller und Geschichtsforscher Peter Glowasz, der bisher vier Bücher und vier Hörbücher
über den
Märchenkönig verfaßt hat, kämpft seit über 20 Jahren hartnäckig um die Aufklärung der Todesursache
König Ludwigs II. von Bayern.
Peter Glowasz ist aufgrund seiner jahrelangen Recherchen davon fest überzeugt, daß Ludwig II. einem Verbrechen
zum Opfer gefallen ist.
Er wurde erschossen.
Dem Ludwig II.-Forscher liegt eine große Anzahl von Indizienbeweisen vor, die eindeutig darauf hinweisen, daß
Ludwig II. durch Schüsse getötet wurde.
Viele kunstsinnige Menschen in aller Welt sind empört, daß bis zum heutigen Tage noch immer die
regierungsamtliche Version vom 13. Juni 1886 ihre Gültigkeit hat.
Sie lautet:
Der geisteskranke König beging Selbstmord im Starnberger See, vorher hat er den Arzt Dr. Gudden
umgebracht.
Ludwig II. ein Mörder und Selbstmörder? Unglaublich für Peter Glowasz und die vielen wahren Ludwig II.-Freunde
in aller Welt!
Im Interesse der geschichtlichen Wahrheitsfindung möchte jetzt Peter Glowasz verstärkt um die Prüfung des
Leichnams Ludwigs II. kämpfen; dieser befindet sich im Sarkophag in der Gruft der Sankt Michaelskirche in München.
Die letzte Bestätigung dafür, daß die vorliegenden Indizienbeweise der Wahrheit entsprechen, wäre die
Feststellung der Todesursache mittels modernster Autopsie: Tod durch Erschießen.
Der Vorgang der Feststellung der tatsächlichen Todesursache ist unkompliziert:
Am Institut für Rechtsmedizin in Bern ist eine neue Autopsie-Methode entwickelt worden: die virtuelle Autopsie,
kurz Virtopsie genannt.
In einer Virtopsie können mit Hilfe von Magnetresonanz-Spektroskopie und Computer-Tomographen viele Todesursachen
und Verletzungen sehr viel genauer und objektiver dargestellt werden als bei der herkömmlichen Autopsie.
Aus den vielen Bildinformationen wird in etwa zwei Minuten ein dreidimensionales, virtuelles Modell des toten
Körpers rekonstruiert, daß die Mediziner am Bildschirm analysieren können. Zum Beispiel könnte man suchen nach
Lufteinschlüssen, die Hinweise auf einen Schußkanal geben könnten. Die virtuelle Autopsie macht auch Knochen
fast durchscheinend, Brüche können einfacher entdeckt werden.
Mit einem mobilen Oberflächenscanner (bis zu 90 cm) würden ohne Berührung des Leichnams Schürfungen, Einschnitte
oder Verformungen klar sichtbar werden.
Das Besondere an der virtuellen Seziermethode (Virtopsie) ist vor allem auch, daß der Leichnam überhaupt nicht
berührt werden braucht. Die neue virtuelle Untersuchung gilt in Europa als einzigartig.
Die Untersuchung der Todesursache des Königs würde in der Gruft der Sankt Michaelskirche bei geschlossenem
Sarkophag erfolgen; man würde zunächst eine herkömmliche Durchleuchtung mittels eines C-Bogens durchführen.
Die Auswertung der Aufnahmen mit Hilfe der neuen virtuellen Seziermethode (Virtopsie) würde dann in der Schweiz
(Bern) erfolgen.
Schon im Jahre 1993 hat die Bundesanstalt für Materialforschung und -Prüfung (BAM), Fachgruppe: Zerstörungsfreie
Prüfung, Strahlenverfahren und Qualitätssicherung, dem Ludwig-Forscher schriftlich mitgeteilt, daß eine
Durchleuchtung bzw. Durchstrahlung des Sarkophags Ludwigs II. grundsätzlich möglich ist. Darüber hat Peter
Glowasz in seinem Buch: Das Geheimnis um den Sarkophag König Ludwigs II. von Bayern ausführlich berichtet.
Daß der Sarkophag nicht leer ist, hat der Forscher in seinem Buch: Herrlichkeit und Tragik eines Märchenkönigs
erläutert. –
Der Ludwig II.-Forscher wird in Kürze eine weltweite Umfrage mittels einer dafür eingerichteten Internet-Website
durchführen; Touristen bzw. Ludwig II.-Freunde können sich dann innerhalb eines Jahres äußern, ob sie mit der
von Glowasz angeregten Virtopsie-Methode zur Aufklärung der Todesursache einverstanden sind. Die weltweite
Umfrage-Aktion würde lauten: Ein Herz für den Märchenkönig. Zwischenergebnisse dieser Umfrage könnten stets
dieser Internetadresse entnommen werden. Die Endergebnisse dieser Umfrage werden später in den Medien
veröffentlicht. Nach Abschluß der Umfrage-Aktion wird sich Peter Glowasz erneut an Seine Königliche
Hoheit Prinz Franz von Bayern wenden – und zwar mit der Bitte, nun doch einer Aufklärung der Todesursache
Ludwigs II. mit Hilfe der Virtopsie-Methode zuzustimmen.
Pressedienst – König Ludwig II.-Forschung aktuell
Redaktion Berlin