Die Leser der
Allgäuer Zeitung konnten in der Ausgabe Nr. 222 vom 24. September 2004 ein erfreuliches
Interview mit dem Dramaturg und künstlerischen Leiter des Festspielhauses Neuschwanstein, Herrn Dr. Klaus
Naseband, zur Kenntnis nehmen:
Im Festspielhaus Neuschwanstein laufen die Vorbereitungen für ein neues Musical über König Ludwig II. von
Bayern auf Hochtouren. Am 10. März 2005 soll dann mit atemberaubenden Bildern die Welturaufführung stattfinden.
Einzelheiten zu dem Stück werden aber noch nicht verraten.
Für Dr. Klaus Naseband ist aber schon jetzt klar:
Ludwig II. wurde ermordet. Der Selbstmordtheorie kann er
nicht viel abgewinnen, ebenso wenig glaubt er daran, der bayerische König sei durch einen tragischen Zufall
im Starnberger See ums Leben gekommen. Zur Zeit wälzt der Dramaturg kiloweise Ludwig II.-Bücher, schaut sich
Filme über den bayerischen König an, legt CDs zu diesem Thema auf. Also morgens Ludwig, mittags Ludwig und
abends auch noch Ludwig.
Das Stück soll ein spannender Polit-Thriller werden, der die Leute vor allem unterhalten soll. Und vor
allem: Ludwig II. soll im guten Licht erscheinen. Also kein durchgeknallter König, kein homosexueller, der
in rauchgeschwängerter Luft den Draht zur Wirklichkeit verliert.
Mit dem neuen Ludwig II.-Stück will Dr. Naseband das Festspieltheater Neuschwanstein mit Leben füllen – und
mit viel Publikum.
Ein wunderbares Ziel, das sich der Theatermann gesetzt hat. Und die Redaktion der König Ludwig-Forschung –
aktuell wünscht dem Theater mit dem neuen Musical einen großen Erfolg.
König Ludwig II-Forschung – aktuell
Redaktion