NEUE SERIE

Auf den Spuren des Märchenkönigs
Gesammelte Materialien - Interviews

Dritter Teil:

Geistlicher Rat Robert Dörflinger
»Weil die Geschichte unerbittlich nach Wahrheit verlangt, muß gemäß Grundsubtanz der Geschichte, Wahrheit ergründen zu wollen, der Fall Ludwig II. und sein geheimnisvoller Tod aufgeklärt werden!«
(Robert Dörflinger – Ansprache vom 22. Juni 1986 in Dösingen)

Geistlicher Rat Robert Dörflinger

Schlosspfarrer von Hohenschwangau
- Die Hohenschwangauer Gespräche -

Erinnerungen
von Peter Glowasz

Geistlicher Rat Robert Dörflinger, Schloßpfarrer von Hohenschwangau, ist nicht nur durch sein segensreiches Wirken als katholischer Priester bekannt geworden, auch seine literarischen Arbeiten erhielten über Bayerns Grenzen hinaus lobende Anerkennung.
Robert Dörflinger wurde in Nördlingen geboren; er studierte in Dillingen/Donau und wurde dort einen Tag vor seinem 25. Geburtstag am 26. Juni 1938 zum Priester geweiht. Als Stadtkaplan in Landsberg hielt er bei seiner Predigt mit seiner Meinung gegen das Nazi-Regime nicht hinter dem Berg und entging nur durch seine Versetzung in die Pfarrei St. Josef in Augsburg der Verhaftung.
Robert Dörflinger erlebte den Krieg an der Ostfront mit und kehrte nach 50monatiger russischer Gefangenschaft im Oktober 1948 zurück. 1952 wurde er Pfarrer in Gersthofen; 25 Jahre später trat er in den Ruhestand und ließ sich in Hohenschwangau nieder.
In seiner Wahlheimat im südlichen Ostallgäu wirkte Robert Dörflinger in verschiedener Weise: Als nebenamtlicher Seelsorger, der manches Fest mit seinen flammenden Predigten während der Gottesdienste bereicherte. Als Kirchenführer in St. Coloman und als Betreuer mancher Fahrten zu Soldatenfriedhöfen. Dörflingers Engagement im Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge brachte ihm eine hohe Auszeichnung ein. 1981 erhielt er das Bundesverdienstkreuz erster Klasse. In Hohenschwangau entstanden manche seiner literarischen Werke.
Anläßlich einer Kriegsgräberfahrt nach Burgund vom 26.6. bis 1.7.1984 schrieb er 26 Gedichte, die in einer Broschüre veröffentlicht wurden; dann erschienen 27 Gedichte, die aufgrund einer Italienfahrt mit Volksbundfreunden vom 27.6. bis 7.7.1985 entstanden sind. Schließlich erschien eine Broschüre »Lommel« mit 31 Gedichten, die anläßlich einer Kriegsgräberfahrt nach Luxemburg, Belgien und Frankreich vom 18.9. bis 28.9.1986 entstanden sind.
Robert Dörflinger war ein Priester, der geprägt war von seinen persönlichen Erlebnissen des Krieges. Das konnte und wollte er nie verbergen, wenn er seine Ansprachen und Predigten zu mahnenden Botschaften machte.
Der stets liebenswürdige, väterliche Gottesmann fand aus einer ihm in die Wiege gelegten Liebe zur deutschen Sprache heraus zum Schreiben. In seiner frühesten Jugend schrieb er schon viel und gern Gedichte, mit neunzehn Jahren veröffentlichte erstmals eine Zeitung seine Arbeiten; im Laufe der Jahre und Jahrzehnte wurden es immer mehr, Büchlein und Bücher kamen hinzu.

Robert Dörflinger, der Priesterdichter und Schriftsteller, hat viel geschrieben, auch über den Krieg und über Deutschland in seiner ärgsten Not.
Die meisten seiner Gedichte entstanden an der Front und in der russischen Gefangenschaft. Als er dann 1948 heimkehrte, verwirklichte er ein Gelöbnis, jedes Jahr ein Buch zu schreiben und den Erlös daraus humanitären Zwecken zuzuführen.
Im Jahre 1980 veröffentlichte Dörflinger sein Buch: »Fronten und Freunde – Tagebuch eines schwäbischen Pfarrers«.
Im Vorwort des Buches lesen wir: »Die schlimmste Schändung des Menschenbildes ist der Krieg. Alle niederen Instinkte werden durch ihn geweckt. Herrliches wird zerstört und ausgerottet, das Herrlichste aber ist der Mensch.
Hier versucht ein Priestersoldat, Teilnehmer des Frankreich- und Rußlandfeldzuges von Leningrad bis Stalingrad, 50 Monate in russischer Gefangenschaft, die menschliche Würde zu bewahren und sich zu bewähren
...«
Auf Seite 32 des Buches findet man das Kapitel: »Einsamer König«. Es ist sozusagen ein Tagebucheintrag des Pfarrers:
»Siverskaja/Leningrad. Advent 1942. Ich muß jetzt in diesen Tagen der Stille und meiner Isolation oft an das mir vertraute Schloß Neuschwanstein denken, die Gralsburg zu Füßen des mächtig aufragenden Säuling mit Pallas, Zinnen und Türmen, sich mächtig in die Lüfte reckend, von Wäldern und Bergen umgeben in der Seenlandschaft des schönen Schwanengaus, wie ein träumendes nachgebautes Märchen des Mittelalters.
In der Sängerhalle steht ein einsamer König und lauscht dem Klavierspiel seines Freundes und Lieblingskomponisten Richard Wagner. Dann ist es wieder sehr still. Der hochgewachsene Herrscher ist einsam, von Ängsten geschüttelt. Kalt ist es um ihn her, am kältesten in seinem Herzen. Er spürt die lauernd auf ihn zuschleichende Gefahr – ein Arzt, der ihn nicht untersucht und ihm trotzdem Geist und Krone abspricht, eine ›Fangkommission‹, die sich des Königs bemächtigen und ihn für immer in die Unfreiheit fortführen soll. Sie kommt, das erstemal, ein zweitesmal, während der Nacht, versteht sich, greift sich den König, um ihn seinem Schicksal entgegenzuführen: Tod im Starnberger See (angeblich) zusammen mit dem Doktor.
Parallelen drängen sich mir auf: ein Arzt, der selbstherrlich urteilt ohne zu untersuchen, die ›Fangkommission‹ des Kriegsgerichts, Einsamkeit und wühlende Angst im Herzen, Abschied von all den geliebten Menschen und Dingen und das mögliche dunkle Ende

Freunde des Pfarrers, die während der Kriegsjahre mit ihm an der Front standen und manche Leiden in den Lagern über sich ergehen lassen mußten, feierten am 26. Juni 1983 mit ihm seinen 70. Geburtstag und den 45. Jahrestag seine Priesterweihe. Aus diesem Anlaß wurde er auch von einer 400köpfigen Abordnung seiner ehemaligen Pfarrgemeinde Gersthofen besucht.
So sehr sich Pfarrer Dörflinger über dieses Wiedersehen freute, so sehr freute er sich auch am Vorabend seines Festtages über eine Ehrung, die ihm die Gemeinde Schwangau und deren örtliche Vereine zuteil werden ließen. Auf den Tag genau 25 Jahre lang, wie schon erwähnt, wirkte Robert Dörflinger in der Pfarrgemeinde Gersthofen. Dort hinterließ er unauslöschliche Spuren. Nicht zuletzt seiner Initiative sind beispielsweise der Bau eines Altenheimes und einer neuen Kirche für zehn Millionen Mark zuzuschreiben. Und in der herrlichen Coloman-Kirche in der Nähe der Königsschlösser feierten die Gersthofener mit ihrem ehemaligen Pfarrer das Meßopfer.
In einigen Ansprachen wurde sein segensreiches Wirken für die Gemeinde Schwangau gewürdigt. Robert Dörflinger selbst stellte in seinen Dankesworten fest, daß die Freude zu den Glanzpunkten des Lebens gehöre. »Ihr habt sie mir bereitet«, rief er den Schwangauern zu.
Es gab eigentlich fast nichts, worüber der Gottesmann nicht nachdachte. Keinen Lebensbereich ließ er aus: Heimat, Landschaft, die kleinen Dinge am Rande.
Übrigens, Napoleon hatte es ihm angetan und der einstige Oberst Lindbergh mit seinem Atlantikflug – wie er mir erzählte. Na – und vor allem: König Ludwig II. von Bayern.
Bereits 1954 erschien Dörflingers Buch über den bayerischen Monarchen: »Ein Königstraum – Ludwig II. Eine volkstümliche Lebensskizze in Dichtung und Prosa«.
In kurzgefaßten Kapiteln, mit Fotos, porträtierte Dörflinger König Ludwig II.; der Versuch, daß Wesentliche zum Verständnis dieser tragischen Königsgestalt auszusagen, gelang dem Priesterdichter vortrefflich.
In diesem Buch bewies der Pfarrer vor allem sein dichterisches Talent: 20 Gedichte, passend zum Inhalt der einzelnen Kapitel, spiegeln eindrucksvoll die Persönlichkeit Ludwigs II. in all ihren Lebensphasen wider.

Auch der Versuch »der Deutung des Wesens und Werdens, des Wollens und Wirkens, des Lebens und Sterbens« von Ludwig II. gelang Robert Dörflinger mit seinem zweiten Buch: »Ludwig II. – Was ihn prägte«, das 1983 erschien.
Im Kreise der einschlägigen Ludwig II.-Literatur verdient diese Arbeit durchaus Beachtung. Dadurch, daß dem Priesterdichter umfangreiche Studien im Wittelsbacher Hausarchiv ermöglicht wurden, verrät das Buch wichtige Aspekte über die Psyche und die wahrscheinlichste Todesart Ludwigs II. – Dörflinger war davon überzeugt, daß der König erschossen wurde.
Am 19. Juli 1986 hat mich Robert Dörflinger zu sich in sein gemütliches Haus in Hohenschwangau, ganz in der Nähe von Schloß Neuschwanstein, für einige Tage eingeladen. Ich werde diese wunderbaren, sonnigen Tage nicht vergessen; sie waren reich gefüllt mit Gesprächen literarischer Art und Neuigkeiten zu Leben und Tod Ludwigs II. Dörflingers Haus glich einer einzigartigen Bibliothek; die Wohnräume reichten dafür nicht mehr aus - und so wurde der Keller ebenfalls mit Büchern gefüllt.
Robert Dörflinger wußte, daß ich zu dieser Zeit an meinem ersten Buch, einer Ludwig II.-Biographie, arbeitete, das 1988 mit dem Titel »Auf den Spuren des Märchenkönigs« erschien; er gab mir während dieser Arbeit viele Hinweise und so konnte ich in dem Buch auch seine wertvollen Informationen einarbeiten; leider konnte er die Veröffentlichung des Buches nicht mehr erleben.
Robert Dörflinger ist feinfühlig den Spuren dieses geheimnisumwitterten Königs nachgegangen. Und in den Schilderungen des Priesters während der Besuchstage in Hohenschwangau klang Bewunderung an: »...100 Jahre nach dem noch immer unaufgeklärten Ableben Ludwigs II. ist der Nimbus seiner Persönlichkeit strahlender denn je. Viele Millionen Gäste aus aller Welt haben ja die Gralsburg Neuschwanstein besucht.
Die Schloßkonzerte im Sängersaal halten den Ansturm der Besucher aus der ganzen Welt kaum mehr stand...Ludwigs historische Persönlichkeit hat sich nach fast einem Saeculum dem Bourbonen-Wahlspruch ebenbürtig gezeigt: Nec pluribus impar – allen gewachsen!

Dörflinger weiter: »Seit der Veröffentlichung meiner volkstümlichen Studie im Jahre 1954 hatte sich mein Interesse für Ludwig II. zunehmend gesteigert. Der Grund hierfür war sicherlich auch der Umstand, daß ich meinen Ruhestand im gottgesegneten Allgäu, genauer gesagt im Königsmilieu von Hohenschwangau, verleben darf, ferner, daß es mir vergönnt ist, allsonntäglich in der Kapelle des dortigen Schlosses als katholischer Priester zu amtieren.
So habe ich es also gewagt, mit einem neuen Buch über Bayerns vielleicht beliebtesten, sicher aber bekanntesten König an die Öffentlichkeit zu treten. Das neue Buch ist bewußt knapp gehalten und es betont psychologische Aussagen. Es soll Einheimischen, besonders aber Besuchern, Gästen und Freunden, ein Schlüssel sein zum besseren Verständnis einer königlichen Landschaft und einer königlichen Seele, kurz zu dem, was den Märchenkönig prägte
«.
Zur Verwendung des Begriffs Märchenkönig äußerte Dörflinger: »Wie wir wissen, beginnen ja alle Märchen mit den Worten: ›Es war einmal‹. Nun, es war einmal ein König, der wohnte auf einem hohen Schloß, war rank, schlank und so schön, daß sich jedes Menschenauge an ihm erfreute. Besonders die Blicke der Frauen und Mädchen ruhten bewundernd auf ihm...
Der M ä r c h e n k ö n i g unterhielt sich vor allem mit dem armen, einfachen Volk o h n e Größenwahn und Arroganz und machte immer großzügige Geschenke...Für sein Volk war er ein König wie aus dem Märchenbuch, eben ein richtiger M ä r c h e n k ö n i g
...«
Robert Dörflinger erzählte mir dann vom 8. Bayerischen Patriotentreffen mit Fahnenweihe in Dösingen, daß vom 20. bis 23. Juni 1986 stattfand. Am 22. Juni wurde die neue Fahne des König-Ludwigs-Vereins Dösingen e.V. feierlich geweiht. Und Pfarrer Dörflinger nahm die Weihe des neuen Tuches auf Bitten von Fahnenmutter Agnes Waibl vor.
Robert Dörflinger verurteilte in seiner Predigt anläßlich des Festgottesdienstes das von der »Parteien Gunst und Parteien Haß verzerrte Bild des Königs«.
Dörflinger in seiner Festpredigt: »AKTENZEICHEN: LUDWIG II. – seit 100 Jahren ungelöst!
Vor wenigen Tagen haben wir des 100. Todestages König Ludwigs II. von Bayern gedacht. Sein Bild ist wie das eines jeden Großen von der Geschichte hin- und hergezerrt. Von der Parteien Gunst und Haß verzerrt, schwankt sein Charakterbild in der Geschichte.
Ich erinnere mich an den 13. Juni 1986, wie da die Königstreuen in ganz Bayern zusammenkamen, wie sie im Gebete des verewigten Monarchen gedachten.
Das war die eine Seite, die andere aber war sehr konträr. Man hat beispielsweise im Starnberger See das Kreuz an der Stelle abgesägt, wo er angeblich seinen Tod fand...

AKTENZEICHEN: LUDWIG II. – seit 100 Jahren ungelöst!
Ich muß es dem Hause Wittelsbach danken, daß ich als Schloßpfarrer von Hohenschwangau Einlaß in das Geheime Hausarchiv der Wittelsbacher zur Bearbeitung meines neuen Buches ›Ludwig II. – Was ihn prägte‹ gewährt bekam. Was sich nach dem Erscheinen dieses Buches für mich daraus entwickelt hat, ist eine Korrespondenz von außerordentlicher Art. Wieviele haben sich telefonisch und mit Briefen an mich gewandt, um Aussagen damals lebender Angehöriger über den Tod des Königs mitzuteilen. Nur etwas möchte ich über diese Legendenbildung sagen: Briefschreiber behaupten, der König ist e r s c h o s s e n worden.
Diese Korrespondenz ist für mich sehr wichtig gewesen, weil die ganze sich inzwischen angehäufte Legendenbildung daraus ersichtlich ist.
Weil aber die Geschichte unerbittlich nach Wahrheit verlangt, muß gemäß der Grundsubtanz der Geschichte, Wahrheit ergründen zu wollen, der F a l l Ludwig II. und sein geheimnisvoller Tod aufgeklärt werden. Dies bedeutet, daß der Sarkophag des Königs geöffnet werden müßte.
Die katholische Kirche öffnet immer wieder Gräber und Grüfte, wenn es auf eine Situationsschilderung ankommt; sie öffnet Gräber und Grüfte von Päpsten und Heiligen. Unlängst geschah dies mit Anna Katharina von Emmerick, einer deutschen stigmatisierten Augustinernonne, die 1824 starb. Ihre Gebeine wurden exhumiert, vermutlich folgt bald der Seligsprechungs-Prozeß.

AKTENZEICHEN: LUDWIG II. – seit 100 Jahren ungelöst!
Da ist ein Kriminalist (gemeint ist: Wilhelm Wöbking), der behauptet auf 400 Seiten nun endlich das Rätsel gelöst zu haben:
Der geisteskranke König hat seinen Arzt getötet und dann sich selbst. Ich bezweifle als einer, der ebenfalls im Geheimarchiv der Wittelsbacher gearbeitet hat, die absolute Richtigkeit dieser These.
Genauso wie das Tagebuch König Ludwigs II. g e f ä l s c h t und m a n i p u l i e r t ist, genauso könnten auch andere von diesem Kriminalisten behandelten Aussagen gefälscht sein.
Und wenn das nur in einem einzigen Fall zutrifft, dann ist dieses ganze aufgebaute Gebäude brüchig geworden – es fällt in sich zusammen. Die gesamte Arbeit dieses Kriminalisten konnte nicht überzeugen... –

Meine Freunde, treue Patrioten und Königstreue, ich versuchte von dem zu sprechen, was in dieser illusionslosen, sexualisierten und vermaterialisierten Zeit noch übriggeblieben ist: Die Verbundenheit mit der Heimat und all seinen Werten. Haltet an diesen Werten fest! Es ist schon viel zuviel kaputtgegangen. Ehrt die Familie, die ewige Treue, das Vorbild von Vater und Mutter.
Und gebt Euch Mühe, so zu leben wie es unseres Vaterlandes würdig ist. Ein Volk ist so gesund oder so krank wie seine Familien!
Nehmt die geweihte Fahne als ragendes Zeichen für eine Marschrichtung, in der wir uns bewegen. Die Fahne ist das Zeichen der Zusammengehörigkeit, scharrt Euch um sie.
Und der König, dem soviel Unrecht getan wurde und dem wir zu Recht mit Treue zugetan sind, er soll uns mahnen, dieser Treue nicht abzusagen

Am 30. August 1987, es war ein Sonntag, verstarb Robert Dörflinger im Alter von 74 Jahren an den Folgen eines Nierenleidens.
In einem Requim nahmen am 2. September in der Waltenhofener Pfarrkirche die Angehörigen, 36 geistliche Amtsbrüder, Vertreter der Vereine und Verbände aus Schwangau, Gersthofen und Füssen sowie die Gläubigen der Gemeinde Abschied von ihrem Priesterdichter.
Im Trauergottesdienst und bei der anschließenden Beerdigung auf dem Friedhof der Gemeinde Schwangau wurde das geistliche und allgemein menschliche Wirken von Robert Dörflinger gewürdigt. Die Redner schilderten in ihren Nachrufen Dörflinger als einen Mann des mächtigen Wortes, der durch seine Erlebnisse in Krieg und Gefangenschaft zu einem ständigen Mahner des Friedens geworden sei.

Geistlicher Rat Robert Dörflinger, der mich in meiner jahrelangen Aufklärungsarbeit weitgehend unterstützte, hat in der Ludwig II.-Forschung eine große Lücke hinterlassen.

In Dankbarkeit nahm ich Abschied von diesem aufrichtigen und lieben Menschen.


Mehr über Robert Dörflinger und den gewaltsamen Tod des Königs mit den neuesten Indizienbeweisen erfahren Sie in dem neuen Buch von Peter Glowasz »Herrlichkeit und Tragik eines Märchenkönigs« • ISBN 3-925621-16-4 • 3. überarbeitete und erweiterte Auflage • 364 Seiten • 61 Abbildungen • 24,80 €. – Überall im deutschsprachigen Buch- und Medienhandel oder direkt beim Verlag erhältlich: Telefon/Telefax: 030 824 27 80

Die spannende Buch-Neuerscheinung mit den neuesten Erkenntnissen
und Indizienbeweisen zum tragischen Tod des Märchenkönigs

Vorankündigung – Vierter Teil der Serie

Wo einst König Ludwig mit Hofrat
und Bezirksarzt Rudolf Magg Schach spielte

Erinnerungen an die alte Starnberger Villa
Maximilian- Ecke Ludwigstraße – mit Fotos
von
Peter Glowasz


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