Geistlicher Rat Robert Dörflinger, Schloßpfarrer von Hohenschwangau, ist nicht nur durch sein segensreiches
Wirken als katholischer Priester bekannt geworden, auch seine literarischen Arbeiten erhielten über Bayerns
Grenzen hinaus lobende Anerkennung.
Robert Dörflinger wurde in Nördlingen geboren; er studierte in Dillingen/Donau und wurde dort einen Tag vor
seinem 25. Geburtstag am 26. Juni 1938 zum Priester geweiht. Als Stadtkaplan in Landsberg hielt er bei seiner
Predigt mit seiner Meinung gegen das Nazi-Regime nicht hinter dem Berg und entging nur durch seine Versetzung
in die Pfarrei St. Josef in Augsburg der Verhaftung.
Robert Dörflinger erlebte den Krieg an der Ostfront mit und kehrte nach 50monatiger russischer Gefangenschaft
im Oktober 1948 zurück. 1952 wurde er Pfarrer in Gersthofen; 25 Jahre später trat er in den Ruhestand und ließ
sich in Hohenschwangau nieder.
In seiner Wahlheimat im südlichen Ostallgäu wirkte Robert Dörflinger in verschiedener Weise: Als nebenamtlicher
Seelsorger, der manches Fest mit seinen
flammenden Predigten während der Gottesdienste bereicherte. Als
Kirchenführer in St. Coloman und als Betreuer mancher Fahrten zu Soldatenfriedhöfen. Dörflingers Engagement
im Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge brachte ihm eine hohe Auszeichnung ein. 1981 erhielt er das
Bundesverdienstkreuz erster Klasse. In Hohenschwangau entstanden manche seiner literarischen Werke.
Anläßlich einer Kriegsgräberfahrt nach Burgund vom 26.6. bis 1.7.1984 schrieb er 26 Gedichte, die in einer
Broschüre veröffentlicht wurden; dann erschienen 27 Gedichte, die aufgrund einer Italienfahrt mit
Volksbundfreunden vom 27.6. bis 7.7.1985 entstanden sind. Schließlich erschien eine Broschüre »
Lommel« mit 31
Gedichten, die anläßlich einer Kriegsgräberfahrt nach Luxemburg, Belgien und Frankreich vom 18.9. bis 28.9.1986
entstanden sind.
Robert Dörflinger war ein Priester, der geprägt war von seinen persönlichen Erlebnissen des Krieges. Das
konnte und wollte er nie verbergen, wenn er seine Ansprachen und Predigten zu mahnenden Botschaften machte.
Der stets liebenswürdige, väterliche Gottesmann fand aus einer ihm in die Wiege gelegten Liebe zur deutschen
Sprache heraus zum Schreiben. In seiner frühesten Jugend schrieb er schon viel und gern Gedichte, mit neunzehn
Jahren veröffentlichte erstmals eine Zeitung seine Arbeiten; im Laufe der Jahre und Jahrzehnte wurden es immer
mehr, Büchlein und Bücher kamen hinzu.
Robert Dörflinger, der Priesterdichter und Schriftsteller, hat viel geschrieben, auch über den Krieg und über
Deutschland in seiner ärgsten Not.
Die meisten seiner Gedichte entstanden an der Front und in der russischen Gefangenschaft. Als er dann 1948
heimkehrte, verwirklichte er ein Gelöbnis, jedes Jahr ein Buch zu schreiben und den Erlös daraus humanitären
Zwecken zuzuführen.
Im Jahre 1980 veröffentlichte Dörflinger sein Buch: »Fronten und Freunde – Tagebuch eines schwäbischen
Pfarrers«.
Im Vorwort des Buches lesen wir: »Die schlimmste Schändung des Menschenbildes ist der Krieg. Alle niederen
Instinkte werden durch ihn geweckt. Herrliches wird zerstört und ausgerottet, das Herrlichste aber ist der
Mensch.
Hier versucht ein Priestersoldat, Teilnehmer des Frankreich- und Rußlandfeldzuges von Leningrad bis
Stalingrad, 50 Monate in russischer Gefangenschaft, die menschliche Würde zu bewahren und sich zu bewähren...«
Auf Seite 32 des Buches findet man das Kapitel: »Einsamer König«. Es ist sozusagen ein Tagebucheintrag des
Pfarrers:
»Siverskaja/Leningrad. Advent 1942. Ich muß jetzt in diesen Tagen der Stille und meiner Isolation oft an das
mir vertraute Schloß Neuschwanstein denken, die Gralsburg zu Füßen des mächtig aufragenden Säuling mit Pallas,
Zinnen und Türmen, sich mächtig in die Lüfte reckend, von Wäldern und Bergen umgeben in der Seenlandschaft des
schönen Schwanengaus, wie ein träumendes nachgebautes Märchen des Mittelalters.
In der Sängerhalle steht ein einsamer König und lauscht dem Klavierspiel seines Freundes und Lieblingskomponisten
Richard Wagner. Dann ist es wieder sehr still. Der hochgewachsene Herrscher ist einsam, von Ängsten geschüttelt.
Kalt ist es um ihn her, am kältesten in seinem Herzen. Er spürt die lauernd auf ihn zuschleichende Gefahr – ein
Arzt, der ihn nicht untersucht und ihm trotzdem Geist und Krone abspricht, eine ›Fangkommission‹, die sich des
Königs bemächtigen und ihn für immer in die Unfreiheit fortführen soll. Sie kommt, das erstemal, ein zweitesmal,
während der Nacht, versteht sich, greift sich den König, um ihn seinem Schicksal entgegenzuführen: Tod im
Starnberger See (angeblich) zusammen mit dem Doktor.
Parallelen drängen sich mir auf: ein Arzt, der selbstherrlich urteilt ohne zu untersuchen, die ›Fangkommission‹
des Kriegsgerichts, Einsamkeit und wühlende Angst im Herzen, Abschied von all den geliebten Menschen und Dingen
und das mögliche dunkle Ende.«
Freunde des Pfarrers, die während der Kriegsjahre mit ihm an der Front standen und manche Leiden in den Lagern
über sich ergehen lassen mußten, feierten am 26. Juni 1983 mit ihm seinen 70. Geburtstag und den 45. Jahrestag
seine Priesterweihe. Aus diesem Anlaß wurde er auch von einer 400köpfigen Abordnung seiner ehemaligen
Pfarrgemeinde Gersthofen besucht.
So sehr sich Pfarrer Dörflinger über dieses Wiedersehen freute, so sehr freute er sich auch am Vorabend seines
Festtages über eine Ehrung, die ihm die Gemeinde Schwangau und deren örtliche Vereine zuteil werden ließen. Auf
den Tag genau 25 Jahre lang, wie schon erwähnt, wirkte Robert Dörflinger in der Pfarrgemeinde Gersthofen. Dort
hinterließ er unauslöschliche Spuren. Nicht zuletzt seiner Initiative sind beispielsweise der Bau eines
Altenheimes und einer neuen Kirche für zehn Millionen Mark zuzuschreiben. Und in der herrlichen Coloman-Kirche
in der Nähe der Königsschlösser feierten die Gersthofener mit ihrem ehemaligen Pfarrer das Meßopfer.
In einigen Ansprachen wurde sein segensreiches Wirken für die Gemeinde Schwangau gewürdigt. Robert Dörflinger
selbst stellte in seinen Dankesworten fest, daß die Freude zu den Glanzpunkten des Lebens gehöre. »Ihr habt sie
mir bereitet«, rief er den Schwangauern zu.
Es gab eigentlich fast nichts, worüber der Gottesmann nicht nachdachte. Keinen Lebensbereich ließ er aus:
Heimat, Landschaft, die kleinen Dinge am Rande.
Übrigens, Napoleon hatte es ihm angetan und der einstige Oberst Lindbergh mit seinem Atlantikflug – wie er mir
erzählte. Na – und vor allem: König Ludwig II. von Bayern.
Bereits 1954 erschien Dörflingers Buch über den bayerischen Monarchen: »Ein Königstraum – Ludwig II. Eine
volkstümliche Lebensskizze in Dichtung und Prosa«.
In kurzgefaßten Kapiteln, mit Fotos, porträtierte Dörflinger König Ludwig II.; der Versuch, daß Wesentliche
zum Verständnis dieser tragischen Königsgestalt auszusagen, gelang dem Priesterdichter vortrefflich.
In diesem Buch bewies der Pfarrer vor allem sein dichterisches Talent: 20 Gedichte, passend zum Inhalt der
einzelnen Kapitel, spiegeln eindrucksvoll die Persönlichkeit Ludwigs II. in all ihren Lebensphasen wider.
Auch der Versuch »der Deutung des Wesens und Werdens, des Wollens und Wirkens, des Lebens und Sterbens« von
Ludwig II. gelang Robert Dörflinger mit seinem zweiten Buch: »Ludwig II. – Was ihn prägte«, das 1983 erschien.
Im Kreise der einschlägigen Ludwig II.-Literatur verdient diese Arbeit durchaus Beachtung. Dadurch, daß dem
Priesterdichter umfangreiche Studien im Wittelsbacher Hausarchiv ermöglicht wurden, verrät das Buch wichtige
Aspekte über die Psyche und die wahrscheinlichste Todesart Ludwigs II. – Dörflinger war davon überzeugt, daß
der König erschossen wurde.
Am 19. Juli 1986 hat mich Robert Dörflinger zu sich in sein gemütliches Haus in Hohenschwangau, ganz in der
Nähe von Schloß Neuschwanstein, für einige Tage eingeladen. Ich werde diese wunderbaren, sonnigen Tage nicht
vergessen; sie waren reich gefüllt mit Gesprächen literarischer Art und Neuigkeiten zu Leben und Tod Ludwigs
II. Dörflingers Haus glich einer einzigartigen Bibliothek; die Wohnräume reichten dafür nicht mehr aus - und
so wurde der Keller ebenfalls mit Büchern gefüllt.
Robert Dörflinger wußte, daß ich zu dieser Zeit an meinem ersten Buch, einer Ludwig II.-Biographie, arbeitete,
das 1988 mit dem Titel »Auf den Spuren des Märchenkönigs« erschien; er gab mir während dieser Arbeit viele
Hinweise und so konnte ich in dem Buch auch seine wertvollen Informationen einarbeiten; leider konnte er die
Veröffentlichung des Buches nicht mehr erleben.
Robert Dörflinger ist feinfühlig den Spuren dieses geheimnisumwitterten Königs nachgegangen. Und in den
Schilderungen des Priesters während der Besuchstage in Hohenschwangau klang Bewunderung an: »...100 Jahre
nach dem noch immer unaufgeklärten Ableben Ludwigs II. ist der Nimbus seiner Persönlichkeit strahlender denn
je. Viele Millionen Gäste aus aller Welt haben ja die Gralsburg Neuschwanstein besucht.
Die Schloßkonzerte im Sängersaal halten den Ansturm der Besucher aus der ganzen Welt kaum mehr stand...Ludwigs
historische Persönlichkeit hat sich nach fast einem Saeculum dem Bourbonen-Wahlspruch ebenbürtig gezeigt: Nec
pluribus impar – allen gewachsen!
Dörflinger weiter: »Seit der Veröffentlichung meiner volkstümlichen Studie im Jahre 1954 hatte sich mein
Interesse für Ludwig II. zunehmend gesteigert. Der Grund hierfür war sicherlich auch der Umstand, daß ich
meinen Ruhestand im gottgesegneten Allgäu, genauer gesagt im Königsmilieu von Hohenschwangau, verleben darf,
ferner, daß es mir vergönnt ist, allsonntäglich in der Kapelle des dortigen Schlosses als katholischer Priester
zu amtieren.
So habe ich es also gewagt, mit einem neuen Buch über Bayerns vielleicht beliebtesten, sicher aber bekanntesten
König an die Öffentlichkeit zu treten. Das neue Buch ist bewußt knapp gehalten und es betont psychologische
Aussagen. Es soll Einheimischen, besonders aber Besuchern, Gästen und Freunden, ein Schlüssel sein zum besseren
Verständnis einer königlichen Landschaft und einer königlichen Seele, kurz zu dem, was den Märchenkönig prägte«.
Zur Verwendung des Begriffs Märchenkönig äußerte Dörflinger: »Wie wir wissen, beginnen ja alle Märchen
mit den Worten: ›Es war einmal‹. Nun, es war einmal ein König, der wohnte auf einem hohen Schloß, war rank,
schlank und so schön, daß sich jedes Menschenauge an ihm erfreute. Besonders die Blicke der Frauen und Mädchen
ruhten bewundernd auf ihm...
Der M ä r c h e n k ö n i g unterhielt sich vor allem
mit dem armen, einfachen Volk o h n e Größenwahn und Arroganz und machte immer großzügige
Geschenke...Für sein Volk war er ein König wie aus dem Märchenbuch, eben ein richtiger
M ä r c h e n k ö n i g...«
Robert Dörflinger erzählte mir dann vom 8. Bayerischen Patriotentreffen mit Fahnenweihe in Dösingen, daß vom
20. bis 23. Juni 1986 stattfand. Am 22. Juni wurde die neue Fahne des König-Ludwigs-Vereins Dösingen e.V.
feierlich geweiht. Und Pfarrer Dörflinger nahm die Weihe des neuen Tuches auf Bitten von Fahnenmutter Agnes
Waibl vor.
Robert Dörflinger verurteilte in seiner Predigt anläßlich des Festgottesdienstes das von der »Parteien Gunst
und Parteien Haß verzerrte Bild des Königs«.
Dörflinger in seiner Festpredigt: »AKTENZEICHEN: LUDWIG II. – seit 100 Jahren ungelöst!
Vor wenigen Tagen haben wir des 100. Todestages König Ludwigs II. von Bayern gedacht. Sein Bild ist wie das
eines jeden Großen von der Geschichte hin- und hergezerrt. Von der Parteien Gunst und Haß verzerrt, schwankt
sein Charakterbild in der Geschichte.
Ich erinnere mich an den 13. Juni 1986, wie da die Königstreuen in ganz Bayern zusammenkamen, wie sie im
Gebete des verewigten Monarchen gedachten.
Das war die eine Seite, die andere aber war sehr konträr. Man hat beispielsweise im Starnberger See das
Kreuz an der Stelle abgesägt, wo er angeblich seinen Tod fand...
AKTENZEICHEN: LUDWIG II. – seit 100 Jahren ungelöst!
Ich muß es dem Hause Wittelsbach danken, daß ich als Schloßpfarrer von Hohenschwangau Einlaß in das Geheime
Hausarchiv der Wittelsbacher zur Bearbeitung meines neuen Buches ›Ludwig II. – Was ihn prägte‹ gewährt bekam.
Was sich nach dem Erscheinen dieses Buches für mich daraus entwickelt hat, ist eine Korrespondenz von
außerordentlicher Art. Wieviele haben sich telefonisch und mit Briefen an mich gewandt, um Aussagen damals
lebender Angehöriger über den Tod des Königs mitzuteilen. Nur etwas möchte ich über diese Legendenbildung
sagen: Briefschreiber behaupten, der König ist e r s c h o s s e n
worden.
Diese Korrespondenz ist für mich sehr wichtig gewesen, weil die ganze sich inzwischen angehäufte Legendenbildung
daraus ersichtlich ist.
Weil aber die Geschichte unerbittlich nach Wahrheit verlangt, muß gemäß der Grundsubtanz der Geschichte,
Wahrheit ergründen zu wollen, der F a l l Ludwig II. und sein geheimnisvoller Tod aufgeklärt werden. Dies
bedeutet, daß der Sarkophag des Königs geöffnet werden müßte.
Die katholische Kirche öffnet immer wieder Gräber und Grüfte, wenn es auf eine Situationsschilderung ankommt;
sie öffnet Gräber und Grüfte von Päpsten und Heiligen. Unlängst geschah dies mit Anna Katharina von Emmerick,
einer deutschen stigmatisierten Augustinernonne, die 1824 starb. Ihre Gebeine wurden exhumiert, vermutlich
folgt bald der Seligsprechungs-Prozeß.
AKTENZEICHEN: LUDWIG II. – seit 100 Jahren ungelöst!
Da ist ein Kriminalist (gemeint ist: Wilhelm Wöbking), der behauptet auf 400 Seiten nun endlich das Rätsel
gelöst zu haben:
Der geisteskranke König hat seinen Arzt getötet und dann sich selbst. Ich bezweifle als einer, der ebenfalls
im Geheimarchiv der Wittelsbacher gearbeitet hat, die absolute Richtigkeit dieser These.
Genauso wie das Tagebuch König Ludwigs II. g e f ä l s c h t und
m a n i p u l i e r t ist, genauso
könnten auch andere von diesem Kriminalisten behandelten Aussagen gefälscht sein.
Und wenn das nur in einem einzigen Fall zutrifft, dann ist dieses ganze aufgebaute Gebäude brüchig geworden –
es fällt in sich zusammen. Die gesamte Arbeit dieses Kriminalisten konnte nicht überzeugen... –
Meine Freunde, treue Patrioten und Königstreue, ich versuchte von dem zu sprechen, was in dieser
illusionslosen, sexualisierten und vermaterialisierten Zeit noch übriggeblieben ist: Die Verbundenheit
mit der Heimat und all seinen Werten. Haltet an diesen Werten fest! Es ist schon viel zuviel kaputtgegangen.
Ehrt die Familie, die ewige Treue, das Vorbild von Vater und Mutter.
Und gebt Euch Mühe, so zu leben wie es unseres Vaterlandes würdig ist. Ein Volk ist so gesund oder so krank
wie seine Familien!
Nehmt die geweihte Fahne als ragendes Zeichen für eine Marschrichtung, in der wir uns bewegen. Die Fahne ist
das Zeichen der Zusammengehörigkeit, scharrt Euch um sie.
Und der König, dem soviel Unrecht getan wurde und dem wir zu Recht mit Treue zugetan sind, er soll uns mahnen,
dieser Treue nicht abzusagen.«
Am 30. August 1987, es war ein Sonntag, verstarb Robert Dörflinger im Alter von 74 Jahren an den Folgen eines
Nierenleidens.
In einem Requim nahmen am 2. September in der Waltenhofener Pfarrkirche die Angehörigen, 36 geistliche
Amtsbrüder, Vertreter der Vereine und Verbände aus Schwangau, Gersthofen und Füssen sowie die Gläubigen
der Gemeinde Abschied von ihrem Priesterdichter.
Im Trauergottesdienst und bei der anschließenden Beerdigung auf dem Friedhof der Gemeinde Schwangau wurde das
geistliche und allgemein menschliche Wirken von Robert Dörflinger gewürdigt. Die Redner schilderten in ihren
Nachrufen Dörflinger als einen Mann des mächtigen Wortes, der durch seine Erlebnisse in Krieg und Gefangenschaft
zu einem ständigen Mahner des Friedens geworden sei.
Geistlicher Rat Robert Dörflinger, der mich in meiner jahrelangen Aufklärungsarbeit weitgehend unterstützte,
hat in der Ludwig II.-Forschung eine große Lücke hinterlassen.
In Dankbarkeit nahm ich Abschied von diesem aufrichtigen und lieben Menschen.