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HOCHKOPFHÜTTE
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Etwa 100 m vor dem ehemaligen Forsthaus in
Altlach am Walchensee zeigt ein Wegpfeil zum Hochkopf, den
sogar Richard Wagner im Jahre 1865 aufsuchte und an dessen Aufenthalt eine Tafel mit dem Portrait des
Komponisten erinnert.
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Für den etwa zwei Stunden dauernden Aufstieg zur Hochkopfhütte hat man die Wahl zwischen der breiten befestigten
Forststraße und dem schmalen, teils ausgespülten, doch landschaftlich reizvolleren Weg, der uns durch einsamen
Wald, über Bachläufe und die Stahlträger einer alten Brücke hinauf zum Gipfel leitet. Die drei Zimmer der
mittlerweile liebevoll restaurierten Hütte, die seit 2001 an die DAV-Sektion Vierseenland verpachtet wird, waren
spartanisch eingerichtet, wie sich Th. Hierneis erinnerte: „ ... Im
Schlafzimmer ein runder Tisch mit einer Petroleumlampe, in der einen Zimmerecke ein Kachelofen, in der anderen
das simple hölzerne Bettgestell, dazu ein paar Stühle, ein geschnitztes Kruzifix – wahrlich armselig im Kontrast
zu Schloss
Linderhof oder
Herrenchiemsee.“ Wie sehr Ludwig II. diesen Ort liebte, schrieb er
Richard Wagner
im Jahre 1867: „ Gestern begab ich mich nach dem geräuschvoll unruhigen Treiben des Tages hierher nach dem
abgeschiedenen, trauten Hochkopf, wo ich auflebe in wonniger Einsamkeit fern der Welt, die mich stets verkennt
und mit der auch ich mich nie und nimmer befreunden will und kann.“
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