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KÖLN
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Von
Bad Schwalbach aus, wo er die
Kaiserin von Rußland und deren Tochter besuchte, begab sich
Ludwig II. Anfang August 1864 nach dem „ehrwürdigen, heiligen Köln“. Am Nachmittag des 4. August gegen
6 Uhr langte der König daselbst an und verließ die Stadt erst am Vormittag des folgenden Tages.
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In einem Brief an
Sibylla von Leonrod schrieb er diesbezüglich: „ Von Mainz aus benutzte
ich die Eisenbahn und fuhr am linken Ufer des majestätischen Rheines herab nach Köln! – Zum ersten Male sah
ich den Rhein in der Ruhe. – Welch ein wunderbarer Strom! .... An die Vorzeit mahnend, erheben sich die
hehren Burgen zu beiden Seiten dieses prachtvollen Stromes! ..... Und nun das bezaubernde Köln! – Dieser
wunderbare schöne Dom! – Himmelanstrebend erheben sich seine Säulen, zur Andacht muß dort jede Seele sich
gestimmt fühlen.....“ Der Dom, zu dessen Ausbau
Ludwig I. 1848 fünf „Bayernfenster“ im Wert von insgesamt 70000 Gulden
gestiftet hatte, hinterließ einen tiefen Eindruck bei seinem Enkel, wie in einem Schreiben Ludwigs II. vom
22. August 1864 zu lesen ist: „ Wie erhaben und wie ernst wird der Mensch durch diesen wundervollen Bau gestimmt,
ein Musterbild des gotischen Stils. Entzückt hat mich die Pracht der Glasgemälde, besonders schön fand ich die von
Ihnen dem Dom geschenkten, welche ich im Kleinen für einen Erker des hiesigen Schlosses malen lassen will.....“
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