Im Jahre 1863 erkrankte sie an Tuberkulose und hoffte mithilfe von Kuraufenthalten Milderung zu erlangen.
Im Sommer 1864 begab sie sich nach
Kissingen, wo die erste persönliche Begegnung mit Ludwig II. stattfand,
der vom liebevollen, fürsorglichen und gütigen Wesen der Kaiserin beeindruckt war. Es folgte ein weiterer
Besuch Ludwigs II. in
Bad Schwalbach, wo sich die Zarin zur Nach-Kur aufhielt, sowie ein jahrelang dauernder
Briefwechsel zwischen beiden. Die eheliche Untreue ihres Gemahls und der frühe Tod ihres ältesten Sohnes Nikolai,
der wenige Monate zuvor bei Ludwig II. in
Hohenschwangau zu Besuch war, schmerzten sie sehr. Im Herbst 1868
folgte sie einer Einladung des Königs an den Starnberger See und verbrachte „die poetischsten Stunden ihres
Lebens“ auf der
Roseninsel und
Schloss Berg, wo ihr zu Ehren ein prachtvolles Seefest gegeben wurde. Im Sommer
1878 gedachte Ludwig II. ernsthaft eine Reise nach Russland, verbunden mit einem Besuch bei der Zarin, anzutreten,
die jedoch hintertrieben und schlussendlich abgesagt wurde. Die schon sehr geschwächte Zarin erlag nur zwei Jahre
später, am 22. Mai 1880, ihrem Leiden.