FRIEDRICH  WILHELM  VON  PFEIFFER
Friedrich Wilhelm von Pfeiffer
Als drittes von vier Kindern erblickte Friedrich Wilhelm von Pfeiffer am 15. Januar 1822 in Wolfenbüttel das Licht der Welt. Seine erste künstlerische Ausbildung erhielt er 1839 am Collegium Carolinum in Braunschweig und stellte bereits drei Jahre später seine Holzschnittillustrationen aus. 1844 reiste er erstmals nach München, begab sich jedoch auf längere Studienreisen nach Paris, Amsterdam etc., bevor er sich endgültig in München niederliess.
Nachdem seine erste Frau früh verstarb, heiratete er 1860 Amalie Bernreither, mit der er drei Kinder hatte. 1866 fertigte Pfeiffer, vermutlich auf Vermittlung des Oberststallmeisters von Holnstein, erste Pferdeportraits der Leibreitpferde König Ludwigs II. Im Laufe der Jahre folgten Studien zu Landschaftshintergründen für die umfassende Pferdegalerie, wie ein Schreiben vom 2. September 1869 beweist: „Vorzeiger dieses, Herr Kunstmaler W. Pfeiffer, hat von Seiner Majestät dem König den Auftrag am Linderhof und bei den benachbarten k. Pürschhäusern landschaftliche Skizzen aufzunehmen. Demselben ist demnach von Seite des Personals in jeder Beziehung helfend zur Hand zu gehen.“ Insgesamt 26 der edlen kgl. Pferde, die zusammen mit Angestellten des kgl. Marstalls und dem jeweils passenden Hintergrunde zu sehen sind, wurden bis 1879 portraitiert. Am 28. November 1891 starb F.W.Pfeiffer und wurde im alten Teil des Südlichen Friefhofs in München im Familengrab Bernreither/Pfeiffer beigesetzt.

 

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