Seit der feierlichen Eröffnung der Ausstellung
„Wagners Welten“ im Stadtmuseum München (St. Jakobsplatz 1, Tel.: 089/23 32 23 70, Eintritt: lohnenswerte 7,50 EUR)
am Abend des 17. Oktober 2003 ist die imposante, über zwei Etagen führende, Ausstellung bis zum Sonntag, den 25.
Januar 2004 noch jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr (außer Montags) für interessierte Besucher geöffnet.
Die unbedingt sehenswerte und für jeden König Ludwig-Interessierten höchst interessante Ausstellung
zeigt viel Wissenswertes über den Menschen und Künstler
Richard Wagner, der in einer „eigentümlichen“ Beziehung
zu Ludwig II. stand. Neben Exponaten aus dem Leben des Königs finden Namen wie Thomas Mann, Adolf Hitler,
Cosima von Bülow, Franz von Liszt, Nietzsche, Mathilde Wesendonck sowie Heine und Schopenhauer, die alle in irgendeiner
Art und Weise mehr oder weniger mit Richard Wagner in Verbindung zu bringen sind, ebenfalls große Beachtung in den
eindrucksvoll gestalteten Räumen mit ausgewählten Exponaten (abgedruckt im Katalog mit Einführungstexten zu den
einzelnen Ausstellungsstationen; 372 S. mit 344 farbigen und 94 s/w-Abbildungen für 28,– EUR). Sämtliche
Wagner-Opern, deren Bühnenbilder, Opernsänger/-innen, Kostüme etc. wurden ebenso wie die Haltung des Komponisten
zum Judentum und dergleichen aufgenommen und näher beleuchtet. Alexandra Schedel und meine Wenigkeit waren bei unserem
Besuch am zweiten Ausstellungstag von dem Ideenreichtum und der Professionalität der Konzeption und Gestaltung,
mit der die Verantwortlichen hier vorgingen, hellauf begeistert, sodass wir diese Räume, in welchen jeweils
passende Opernsequenzen den Besucher „betören“, sicher noch ein weiteres Mal aufsuchen werden. Ein Jeder wird mit
100%iger Gewißheit begeistert sein!!!
Desweiteren werden im Rahmen dieser Ausstellung Filme wie „Ludwig II. – Requiem für einen
jungfräulichen König“ (Mi, 5.November 2003 – 19:30 Uhr) zur Vorführung gelangen. Die Programmübersicht dazu unter
www.stadtmuseum-online.de/aktuell/bisnov.pdf.
Weitere Informationen zu der Ausstellung sind unter
www.stadtmuseum-online.de/aktuell/wagner.htm nachzulesen.