WINTERGARTEN  IN  DER  RESIDENZ  MÜNCHEN
Wintergarten Ludwig II. nach einer Photografie von Albert
Eine besondere Schöpfung Ludwig II. war der, leider nach dem Tod des Königs abgetragene, Wintergarten der Residenz München. Unter der 1871 fertig gestellten halbrund gewölbten Stahl- und Glaskonstruktion befanden sich Palmen, Wasserbassins und lebensgroße Bäume sowie zwei übergroße Gemälde einer Himalaya-Landschaft.
Nur erlesene Gäste, wie sein Vetter Ludwig Ferdinand nebst Frau Maria de la Paz oder Kronprinz Rudolf von Österreich, lud er in seinen Garten, in welchem er sich, in einem Kahn sitzend, von einem Diener auf dem künstlichen See umherrudern ließ. Der Kücheneleve der königlichen Hofküche, Theodor Hierneis, schrieb in seinen Erinnerungen: „...Unsere Betten standen nun gerade unter dem See, den der König zur Gondelfahrt benutzte. Der mußte aber einige lecke Stellen gehabt haben, denn häufig tropfte es stark von den gewaltigen Trägern auf uns herunter. Nur mit einem aufgespannten Regenschirm konnten wir uns dann etwas schützen...“

 

 Ludwig II.-Forschung
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 Peter Gloswasz
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